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Atlassian Umfrage zeigt: Für digitale Zusammenarbeit braucht es weit mehr als Videokonferenz-Tools

Für deutsche Büroangestellte sind Videocalls zu lang, zu häufig und zu unproduktiv.

21. September 2021 – Atlassian, ein führender Anbieter von Software für Teamzusammenarbeit und -produktivität und Hersteller von Jira, Confluence, Bitbucket und Trello, stellt heute eine neue Studie vor, die zeigt, dass Videokonferenzmüdigkeit negative Auswirkungen auf effektiv Zusammenarbeit von Wissensarbeitern hat. Während der Corona-Pandemie haben sich Videokonferenzen sehr schnell als Hauptkommunikationsmittel in Unternehmen etabliert. Laut der aktuellen Collaboration Maturity Survey* von Atlassian, dem führenden Anbieter von Software für Kollaboration und Produktivität, verbringen 40 Prozent der befragten Büroangestellten weniger als 5 Stunden pro Woche in Videocalls – unabhängig davon, mit wem und mit wie vielen Teilnehmern. Bei 24 Prozent beläuft sich diese Zeit sogar auf zwischen fünf und zehn Stunden oder sogar mehr. Die Untersuchung von Atlassian zeigt, dass verteilte Teams nun weitaus mehr brauchen als Videokonferenz-Tools, um effektiv digital zusammenarbeiten zu können.

Mitarbeiter werden der Videocalls überdrüssig

Bei der Frage, wofür sie Videocalls nutzen, geben 84 Prozent der befragten Büroangestellten an, ihre Videokonferenzzeit in dienstlichen Besprechungen zu verbringen. 49 Prozent der Befragten nutzen diese Zeit außerdem für informelle Kommunikation untereinander. Darüber hinaus finden Trainings und Schulungen (44 Prozent) sowie Planungsprozesse (43 Prozent) via Videocalls statt. Dabei zeigt sich jedoch, dass der anfängliche Enthusiasmus, eine Alternative zu physischen Meetings zu haben, langsam der Resignation weicht. 60 Prozent der Befragten halten Videocalls weiterhin zwar für notwendig, doch empfinden einige Mitarbeiter die virtuellen Meetings in der Regel als langwierig (16 Prozent) oder sogar zu lang (20 Prozent). Außerdem sind sie der Meinung, dass sie viel zu häufig stattfinden (15 Prozent) und von den Inhalten her nicht optimiert genug sind.

Ein beträchtlicher Anteil der Mitarbeiter hält Videokonferenzen für unproduktiv: 42 Prozent der Befragten geben an, dass sie bis zu 30 Prozent der Zeit, die sie in Videokonferenzen verbringen, effizienter nutzen könnten – bei 18 Prozent sind es sogar bis zu 50 Prozent der Zeit und bei 7 Prozent sogar mehr als die Hälfte. Verteilte Teams brauchen – und wollen – demnach mehr als Videokonferenz-Tools, um effizient und produktiv zusammenarbeiten zu können.

„Wenn wir einen zukunftsfähigen Arbeitsplatz erschaffen wollen, muss synchrones und asynchrones Arbeiten so integriert werden, dass jeder das Meiste aus seiner begrenzten Arbeitszeit herausholen kann. Mitarbeiter müssen befähigt werden, sich ihre Aufgaben flexibel einzuteilen – dabei müssen aber einzelne Arbeitsschritte für das gesamte Team transparent nachvollziehbar bleiben. Diesen Ansprüchen müssen Unternehmen in der Arbeitsrealität ihrer Mitarbeiter gerecht werden, momentan bleiben sie noch zu häufig auf der Strecke,“ so Felix Kugler, Manager Channel DACH & Eastern Europe bei Atlassian. „Ein wichtiger Bestandteil, um dieses Maß an Transparenz im Team zu erreichen, sind dabei Videokonferenzen. Es benötigt darüber hinaus aber weitere Tools, um der Notwendigkeit an zeitlich unabhängiger, interner Zusammenarbeit und Kommunikation gerecht zu werden.“

Mitarbeiter wünschen sich mehr Kollaborationsmöglichkeiten

Die Umfrage von Atlassian zeigt, dass Mitarbeiter mittlerweile auf Tools jenseits der Videokonferenzen angewiesen sind und sich diese auch explizit wünschen. So geben 20 Prozent der Befragten an, dass die Anschaffung von Wissensmanagement-Lösungen die digitale Zusammenarbeit im Team stärken kann. 15 Prozent glauben, dass die Implementierung von Projektmanagement-Tool den gleichen Effekt haben würde. 14 Prozent wünschen sich ein soziales Intranet oder Instant Messaging Tool für eine flüssige interne Kommunikation jenseits der Videocalls. Die Mehrheit der befragten Büroangestellten legt dabei besonders großen Wert darauf, dass IT-Tools benutzerfreundlich (71 Prozent), sicher (60 Prozent) und flexibel (49 Prozent) sind. Außerdem sollten sie über Funktionen verfügen, die eine bessere digitale Zusammenarbeit ermöglichen (29 Prozent).

Etwa die Hälfte der befragten deutschen Büroangestellten (47 Prozent) nutzt am Arbeitsplatz bis zu drei verschiedene digitale Lösungen für Kollaboration, Projektmanagement und Kommunikation. 21 Prozent haben für diese Tätigkeiten sogar zwischen vier bis zehn unterschiedliche Tools im Einsatz.

*Collaboration Maturity Survey – Methodik

Die von Atlassian in Auftrag gegebene und durch YouGov durchgeführte Online-Erhebung zum Thema digitale Zusammenarbeit fand zwischen dem 29. April und dem 03. Mai sowohl in Frankreich als auch in Deutschland statt. In Deutschland wurden insgesamt 250 IT-Entscheider sowohl zu den Entwicklungen hinsichtlich der digitalen Zusammenarbeit sowie zu den Herausforderungen und Digital-Collaboration-Investitionen befragt. 1.004 Büroangestellte beantworteten ebenfalls Fragen rund um den Reifegrad der digitalen Zusammenarbeit in ihrem Unternehmen.

Über Atlassian

Atlassian (NASDAQ: TEAM) ist ein weltweit führender Anbieter von Entwicklertools für agiles Projektmanagement. Im Zentrum der Anwendungen stehen Teams und deren Potential. Über 236.000 Kunden weltweit nutzen Atlassian-Tools, darunter General Motors, Walmart Labs, Bank of America Merill Lynch, Lyft, Verizon, Spotify und die NASA. Sie ermöglichen ihren Teams eine optimale Arbeitsweise durch die Software, die sie beim Projektmanagement, der Erstellung von Content, dem Service Management oder dem Teilen von Expertise unterstützt. Weitere Informationen zu Tools wie Jira, Confluence,Trello, Bitbucket, Opsgenie, Jira Service Desk und Jira Align unter https://atlassian.com.

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