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Community Day im September: Observability & Monitoring

Der itSMF Community Day am 29. September 2021 ab 15:00 Uhr geht mit dem Thema “OBSERVABILITY & MONITORING” an den Start, bei dem sich das neu gegründete Fachforum vorstellt und dazu einlädt, sich rege zu beteiligen.

Der Begriff „Observability“ wird in der Softwareentwicklung immer populärer. Dabei handelt es sich um eine natürliche Weiterentwicklung von Monitoring-Verfahren. Es ist eine große Herausforderung für Entwickler, Probleme in ihren Softwaresystemen zu erkennen. Mit Aufzeichnungen von Metriken, Logs und Traces kann Observability hilfreich sein, indem es ihnen mit einem Echtzeitbild über die Probleme hilft. Das Konzept selbst ist jedoch tief in den allgemeineren, technischen Prinzipien der Kontrolltheorie verwurzelt, wonach das Maß für den internen Zustand eines Systems nur anhand seines externen Outputs beobachtet werden kann. Die durch Microservices und Container getriebene Umstellung auf verteilte Softwaresysteme verleiht dem alten Mantra „Was Sie nicht messen können, können Sie nicht managen“ neue Bedeutung und Aktualität. Worin unterscheidet sich also Observability von Monitoring? Die Bezeichnung als Rebranding von gewöhnlichem Anwendungs-Monitoring scheint oberflächlich betrachtet berechtigt, jedoch gibt es einen kategorischen Unterschied zwischen den Begriffen: Während „Monitoring“ ein Vorgehen beschreibt, ist mit „Observability“ das Attribut eines Systems gemeint. Ernest Mueller, ein Engineering Manager und Technik-Blogger schrieb 2018 dazu: „Observability beschreibt die Eigenschaft eines Systems. Man kann ein System mit verschiedenen Instrumenten überwachen, aber wenn sein Zustand verhindert, herauszufinden, was da drin eigentlich vor sich geht, dann steckt man fest.“ Das macht es zunehmend schwierig, die Performance eines Programmes einzuschätzen, weil alles ständig aktualisiert und neu katalogisiert wird. Die Entwickler legen immer mehr Wert auf die Observability ihrer Anwendungen, um einen reibungslosen Betrieb sicher zu stellen.

Die Referenten Ingo Bruns (Fiducia), Hans-Henning Gehrts (Splunk), Christian Rode (Swiss Life) und Thorsten Dasbach (Fiducia) werfen einen genaueren Blick auf die Thematik, zeigen Nutzen und Aufwand anhand von Beispielen und laden zur Diskussion darüber ein, wie Observability für den Service Management Bereich eingesetzt werden kann.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten erhalten Sie unter Community Day (itsmf.de)

Wir freuen uns auf Sie!

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