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Service Management Forum 2021 14.4. und 15.4.

Alles ändert sich und bleibt wie es ist – oder doch nicht?

Für das geplante Service Management Forum haben wir uns für den Stream „Business Models“ hochkarätige Akteure eingeladen. Geht es bei Konzernen wie ThyssenKrupp oder Bayer um Spezialisierungen und Service Integration, konzentriert sich die Besprechung des Positionspapiers aus dem Fachforum Multi-Service-Providing auf das Bedürfnis nach Professionalität im Umgang mit Dienstleistern. 

Ansätze wie SIAM (Service Integration and Management) und Service Brokering dienten als Blaupause für Konzeptionen und Umsetzungen. Wir diskutieren inzwischen vorhandene Langzeiterfahrungen, zeigen Erfolge und Optimierungspotential.  

Neue Berufsbilder und Skills werden gebraucht, um als Plattformbetreiber Nachfragende, also „Das Business“ und Anbieter „Provider und Supplier“ aufeinander abgestimmt zusammenzubringen. Transparent. Kostenoptimiert. Skalierbar. Zuverlässig. Berechenbar. Und wie verbleibt der CIO im berühmten „Driver Seat“? Das geht nur mit einem neu definierten Geschäftsmodell. 

Weg von Systemen und Anwendungen und hin zu Services, deren Benefits für Kunden und Konsumenten. Einzelne Leistungen zu einer wertschöpfenden Servicekette zu assemblieren und für dauerhafte konstante Verfügbarkeit zu sorgen, diese permanent zu optimieren, auf Geschäftsanforderungen zu reagieren und – wenn es sein muss- schnell und nachhaltig Störungen zu optimieren, sind heute und künftig die Anforderungen an Serviceorganisationen. 

Aber es geht auch um Trends in den Organisationsstrukturen, in der Gestaltung von Prozessen und Abläufen sowie bei der unterstützenden Softwarelandschaft. Im Kontext eigener Integration Layer ebenso wie Providerübergreifend stellt sich die bange Frage: Muss ich wirklich den Überblick verlieren? Wie kann ich mit spezialisierten Dienstleistern auf Augenhöhe verhandeln? Lassen tatsächlich alle absehbaren Probleme vorsorglich vertraglich regeln? 

Fragen über Fragen die in den sechs Sessions diskutiert werden. Besonders freuen wir uns auf ein Streitgespräch über Kriterien bei der Toolauswahl, um Standards im Datenaustausch untereinander und über Fertigungstiefen, Auslagerungsprinzipien, Komplexität und Kosten.  

Auch im Service Management hat die Diversität Einzug gehalten. Es ist nicht mehr das eine Framework allein. Je nach Unternehmensgröße oder Branche – es braucht individuelle Antworten auf die Digitalisierung, die alle Unternehmen/-sbereiche durchdringt.

Die ubiquitäre Informationsverarbeitung verlangt bisher unbekannte Kompetenzen und verlangt neuartige Geschäftsmodelle für die Unternehmens-IT. Denn eines ist klar: Die klassische IT-Organisation ist definitiv ein Auslaufmodell. Akzeptieren wir es.

Sprechen wir darüber! Finden wir neue Wege! (Die entstehen bekannterweise erst dadurch, dass man diese geht. Franz Kafka)

Wir sehen uns:

14.4 und 15.4. Frorumstermin

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